60 Jahre Heimatverein Velen

Heimatverein60J42Velen. Das war ein ständiges Kommen und Gehen vieler Besucher und Gäste am Heimathaus am Sonntag. Hier feierten die Velener das 60-jährige Jubiläum des Vereins mit vielen Attraktionen im und um das Heimathaus.

Besonders freute sich der Vorsitzendes des Heimatvereins Karl-Heinz Honerbom: „so viele Gäste begrüßen zu dürfen, das zeigt uns, dass der Heimatverein lebt.“ Er wünschte sich: „gute Begegnungen, Informationsaustausch und Gespräche am festlich geschmückten Heimathaus.“

Informationstafeln drinnen und draußen zeigten den Besuchen, wie aktiv der Heimatverein ist. Dabei ging es nicht nur um die Gestaltung Velens im Hinblick auf Erhaltung der Geschichte, sondern auch um Feiern, Ausflüge und Begegnungen der Mitglieder mit anderen Organisationen. Zweck war aber nicht die Selbstdarstellung, man wollte den Heimatverein für den einen oder anderen Besucher schmackhaft machen.

Schmackhaft waren die vielen kulinarischen Angeboten, über die Kuchentafel, den Imbiss, den Eiswagen bis hin zum Grill oder Getränkewagen. Für Groß und Klein gab es vieles zu bestaunen und es galt die Devise, nur der Neugierige erfährt etwas.

Altes Handwerk wurde vorgeführt, Sattler Berhard Schöttler demonstrierte, wie man eine Ziernaht auf dickem Leder mit zwei Nadeln und Zwirn steppt.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Borkener Zeitung.

Nebenan spielt der Musikverein einen Evergreen, im Heimathaus treten verschiedene junge und ältere Musiker auf. Ein Höhepunkt des Nachmittags sind die traditionsgemäß gekleideten „Kumpendänzer“, die über den Innenhof wirbeln und viel Applaus erhalten.

Die Doskerkerls dürfen nicht fehlen. Mit ihrer Seilerei stehen sie auf dem Parkplatz neben dem Heimathaus, die Gelegenheit für Besucher selbst aktiv zu werden und mit Hilfe und Anleitung ein Seil in den Lieblingsfarben zu drehen, Schwarz-Rot-Gold geht gerade besonders gut.

 

 

 

Dorfolympiade in Klein Reken

Dorfolympiade86Begeisterung, Spaß und Teamgeist bei der vierten Dorfolympiade

Reken. Silbern glänzt der große Wanderpokal, den alle haben wollen in der Sonne. Er ist das ausgesprochene Ziel bei der vierten Dorfolympiade auf der Wiese hinter der Antonius-Schule in Klein Reken.

Sicherheitshalber ist die Trophäe am dem Tisch angekettet. Es soll niemand auf dumme Gedanken gebracht werden. „Der soll ja nicht entführt und ausgelöst werden müssen“, verrät Barbara. „Allerdings sind hier nicht mehr so viele Besucher wie bei den ersten Malen, obwohl sich die Wettbewerbsaufgaben immer etwas ändern.“

Zwölf Teams, Nachbarschaften aus Klein Reken treten im sportlichen Wettkampf gegeneinander an. Frauen, Männer, Jungen und Mädchen ab zwölf Jahre sind in den Teams von Böckeboom, Konradi’s, Fosskeskamp, Buttstegge, Hubertustal, Brüggepower, Dorfkamp, Everskamp, Stegge/Heesternweg, Brimmings Kamp, Dorfstraße und Mühlenweg/An der Landwehr. Ziel neben dem Pokal sind Spaß, Teamgeist und sportliche Betätigung bei Geschicklichkeitsspielen, Koordination oder Treffsicherheit in sechs Disziplinen: Riesenball, Schlangen-Rennen, Kletterwand, Biathlon, Klötzchen-Stapeln oder Schwimmring.

Um 12.30 Uhr geht es mit dem ersten Spiel los. Von jedem Team liegen vier Personen auf dem Rasen, ein 1,8 Meter großer Ball wird ihnen von zwei weiteren Mitspielern auf die acht Füße gelegt, dann legen sich die zwei dazu und der Ball muss weiter gegeben werden, ohne den Boden zu berühren. Auch das Schlangen-Rennen ist für die Zuschauer einfach nur witzig anzusehen, für die Olympioniken sehr anstrengend. Auf einer drei Meter langen aufblasbaren Gummischlange sitzen je vier Sportler. Durch rhythmisches Hüpfen müssen sie die Schlange in Bewegung setzen und möglichst schnell ins Ziel kommen.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Borkener Zeitung

Feiern werden auf jeden Fall die Sieger der diesjährigen Dorfolympiade, die Nachbarschaft Brüggepower, die sich den Pokal sicherte, zweiter SiegerBrimmings Kamp, dritter Böckeboom.