00228…

Da hat sich jemand „geschnitten“

Anrufe in Abwesenheit:
Da versucht mich doch jemand reinzulegen. Nummer 002287698550 sieht doch erstmal ganz harmlos aus. Wer nur so denkt 02287… ist doch irgendwo in NRW, der irrt. Bei Recherche stellt sich raus 00228 ist die Vorwahl von Togo. Ja, da kann es schon etwas teurer werden, wenn man aus versehen zurückruft. Ich hab vorsichtshalber die Nummer in meine Negativliste eingegeben und alle Rufe nach 00228 gesperrt.

Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem, op. 45

Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem, op. 45

Himmlisches Konzert in der Probstei-Kirche St. Remigius
Lieben Sie Brahms? Nach dem großartigen Konzert am Freitag gab es Viele, die die Frage wahrscheinlich mit „Ja“ beantwortet hätten.
Borken. (csp) „Ein deutsches Requiem“ erklang am Freitagabend in der herrlichen Kulisse der Probstei-Kirche St. Remigius. Fast bis auf den letzten Platz ausverkauft, lauschten die Zuhörer dem Probstei-Chor St. Remigius und dem Deutschen Radio Kammerorchester unter der Leitung von Thomas König. Der erfahrende Laienchor hatte dieses wuchtige Werk lange einstudiert. Sabine Schneider (Sopran) und Virgil Mischok (Bariton) fügten sich als Solisten perfekt in das Ensemble ein.
Der 82 frau- und mannstarke Chor harmonierte wunderbar mit dem professionellen Orchester in Originalbesetzung und trat an keiner Stelle zu laut hervor oder war zu leise, eine gekonnte Leistung und der Lohn für wochenlange intensive Proben. Das grandiose Brahmswerk wurde in keiner Weise in seiner Authentizität durch Weglassung bestimmter Instrumente oder einem zu kleinen Chor beeinflusst. Nicht zuletzt das einfühlsame Kammerorchester, das sich scheinbar mühelos leicht zu dirigieren ließ, trug zum Gelingen der Aufführung bei.
Clara Schumann, die glaubte, nicht die rechten Worte zu finden, schrieb damals an Brahms:“ Dein Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“ Besser kann man die Aufführung am Freitag kaum beschreiben, außer knapper und moderner, wie es ein älterer Herr nach der Aufführung tat. Auf die Frage, ob es ihm gefallen habe, antwortete er ganz jugendlich: „Einfach geil! Großartig. Da kann man die Musiker nur loben.“