Fünfte Dorf-Olympiade

Dorfolympiade010Mit Hip und Hop springt es sich im Team besser . Fosskeskamp holt den Pokal bei der Dorfolympiade

Petrus mag die Menschen in Klein Reken und bescherte ihnen zur fünften Dorfolympiade am Samstag 29. August möglicherweise den letzten schönen Sommertag.

Mit zahlreichen Zuschauern nicht nur aus dem Dorf und prominenten Gästen startete der sportlich spielerische Wettkampf von zehn Nachbarschaften pünktlich um 12 Uhr. In sieben Disziplinen maßen sich die bis 30 Mann starken Teams. Dabei sind normalerweise Frauen und Männer gleichviel vertreten. „Das liegt wohl daran, dass es sich um Familien handelt, die hier mitmachen“, erklärt Klemens Bösing lakonisch. Er ist der Sprecher von Brüggepower, dem Team, das im vergangenen Jahr den Sieg davongetragen hat. „Natürlich gewinnen wir auch in diesem Jahr“, ergänzt Teamkamerad Matthias Weber ganz selbstbewusst.

Das sieht die Konkurrenz ganz anders. „Natürlich tritt jeder mit dem Wunsch an zu gewinnen“, meinen die Mannen vom Dorfkamp, die 2013 den Pokal abgeräumt hatten. „Aber wir waren ja schon dran und jetzt gönnen wir es einer Mannschaft, die noch nicht gewonnen hat.“ Das klappt an diesem Sommersamstag, Fosskeskamp holt den Pokal.

Die Sonne heizt den Bolzplatz hinter der Grundschule stark auf, auf dem das Spektakel stattfindet. „Da muss man auch schon mal einen Wettkampf etwas abkürzen, wenn man das Gefühl hat, dass gleich jemand umkippen könnte“, meint Organisationschef Uwe Sarau, der mit seinen Leuten vom Orga-Team alles im Griff hat.

Zwischendurch können sich Teilnehmer und Besucher bei einer Bratwurst, Pommes oder leckerem selbstgebackenem Kuchen und Torten stärken, natürlich mit Kaffee, obwohl die Mehrzahl auf ein bestimmtes Kaltgetränk steht. So stellt sich für den einen oder anderen aus den Mannschaften die Frage, wer denn nun in den Lauf-Ball steigt. Ein drei Meter hohes Riesenteil, das von einem Teammitglied im Innern quer über den Platz und in der Mitte einmal in der Runde bewegt werden muss. Hinein klettern Jugendliche. „Die machen das falsch“, meint einer der Kugelverleiher, „die älteren bringen viel mehr Masse mit, damit läuft die Kugel schneller, aber das verraten wir ja nicht.“

Auch Seilchenspringen ist nicht so einfach, wie sich das viele vorgestellt hatten. Immerhin hat das Seil ein ziemliches Gewicht, das in Schwung gebracht werden muss und die vier Mannschaftskameraden müssen alle gleichzeitig die Füße hochbekommen. Mit einem lauten „Hopp“ wissen alle wann sie springen müssen.

 

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