12.12.12

Das besondere Datum

Im vergannenen Jahr gab es das auch, der 11.11.11. Ganz karnevalistisch sogar mit 11.11 Uhr.

Im kommenden Jahr wird das schwieriger. Da müssen die Menschen, die sich ein gut merkbares Datum für irgendetwas, wie Hochzeit oder ähnliches aussuchen wollen auf den 1.3. ausweichen. Ich frage mich, ob die Standesämter heute wohl viel zu tun haben.

Viel zu tun haben heute mit Sicherheit die Straßenräumdienste, die Polizei, die Straßenwachtleute, wahrscheinlich die Krnakenhäuser und viel mehr, denn es hat hier in Dorsten den ganzen Vormittag geschneit.

Den kannte ich vorher nicht….

Französische Weihnachten im VHS-Forum

Das „Oooh“ der Enttäuschung war laut als das vorweihnachtliches Konzert des Chansoniers Jean-Claude Séférian nach zwei Zugaben endete.

Von Claudia Peppenhorst

Borken.  Den „Souvenirs de Noël -2012“ lauschten die rund 60 Konzertbesucher am Sonntagnachmittag im VHS-Forum. Diese musikalischen Erinnerungen an Weihnachten brachte der französische Chansonier Jean-Claude Séférian gemeinsam mit seiner Frau Christiane am Klavier und gesanglich unterstützt von seiner Tochter Marie auf die Bühne. Schon fast zur Familie gehört der Akkordeonist Piotr Rangno.

Das abwechslungsreiche Programm bot selbstverständlich nicht nur französische Chansons von Moustaki oder Brassens, sondern auch traditionelle französische, deutsche und amerikanische  Weihnachtslieder, Schlager und Instrumentalmusik. Bei allem überwog das französische Flair durch die hervorragende Interpretation der Sänger und die gekonnte musikalische Begleitung durch Klavier und Akkordeon, die von leisen bis lauten Tönen ein ganzes Orchester samt Schlagzeug ersetzten.

Marie Séférian, die Jazzgesang studiert hat, erstaunte die Zuhörer mit einer eigenwilligen Interpretation von „Windmills of your Mind“ von Michel Legrand und dem Schlager „Après Ski“ von Günter Neumann, zu dem sie erzählt, wie sie es geliebte mit ihren Eltern in den Winterurlaub zu fahren, die es aber gar nicht mochten, weil „sie mehr die mediterranen Typen“ seien.  Wenn sie mit ihrem Papa Jean-Claude zusammen sang spürte jeder im Raum die musikalische und seelische Harmonie zwischen Vater und Tochter. Egal wo sie auf der Welt herum tourt, vor Weihnachten kommt sie Heim. „Ich freue mich immer auf die Weihnachtskonzerte mit meiner Familie“, gesteht Marie Séférian und erhält großen Applaus.

Begeistert waren die Zuhörer auch von den Soloauftritten von Christiane Séférian mit dem Salonstück „Noël“ von Tschaikowsky, einem schmissigen Weihnachtswalzer für Klavier  und Piotr Rangno, der aus seinem Akkordeon ungeahnte Töne hervor-“schüttelte“ und dem Publikum bewies, wie fromm und strahlend ein altes Weihnachtslied klingen kann.

Nach zwei Zugaben und einem gelungenen zweistündigen Konzert entließen die Zuschauen das Quartett unter langem Applaus.

Die nähere Umgebung (Klein Reken)

Klein Reken

Fährt man von Lembeck nach Klein Reken, muss man als Autofahrer eine schmale Brückendurchfahrt passieren, inzwischen wird der Straßenverkehr durch eine Kontaktampel reguliert. Die Stelle ist unübersichtlich und es passt nur ein Fahrzeug in der Breite durch. Für Eisenbahnfans sicher ein Genuss. Fotos hierzu folgen noch.

Auch der Ortskern selber ist verkehrsberuhigt, die Straßen sind sehr eng, aufgepflastert und „gepflastert“ ist das Dorf auch mit drei Gaststätten auf engstem Raum. Alle liegen zentral um die St. Antoniuskirche.

1523 ist in einen Sandstein gemeißelt, die Gründung der Kirche? Das muss ich noch herausbekommen.

Ein Weihnachtsstern für Oma Klein

Die Kinder der Paulus KITA sangen Weihnachtslieder und überreichen selbst gebastelte Weihnachtssterne.

Heiden. (csp) Große Vorfreude herrschte bei den Bewohnern des Hauses St. Josef auf den Besuch der 25 drei bis sechsjährigen Kinder des Paulus-KITA am Dienstagmorgen. Die Kleinen überraschten mit vielen einstudierten Weihnachtsliedern ( Im Advent, Dicke rote Kerze, Kling Glöckchen, Lasst uns froh und munter sein, Wir tragen dein Licht und Trag in die Welt nun ein Licht) und der weihnachtlichen Klanggeschichte von Oma Klein, die „die kleine Oma“ genannt wurde und dem Wunderstern.Hier spielten die Kleinen Ole, Simon, Hendrik, Melina und Mia zur vorgelesenen Geschichte mit Schlaginstrumenten die Geräusche in der Geschichte. Groß und Klein lauschten gespannt. Alle Leistungen der Kinder wurden mit freundlichem Applaus der Erwachsenen honoriert.

Bärbel Temminghoff von der KITA begleitete die Kinder auf der Gitarre. Am meisten Spaß hatten alle bei ihrem Lieblingsweihnachtsschlager. Schon die Ankündigung entlockte manchem kleinen Wicht ein „Oh, ja!“ und dann ging es los mit „In der Weihnachtsbäckerei“.

Selbst gebastelte Wundersterne wurden den Heimbewohnern geschenkt, damit sie eine kleine vorweihnachtliche Freude haben und die Sterne als Schmuck in ihr Zimmer hängen können. Die Bewohner und Bewohnerinnen bedankten sich mit herzlichen Umarmungen und sogar einem Küsschen. Die Stunde mit dem angenehmen Kindergewusel ging allen viel zu schnell vorbei.

 

Hunderunde durch Rhade

Im Sonnenschein losgegangen, dann veränderte sich der Himmel dramatisch. Im Westen alle möglichen Blautöne, im Osten ein unwirkliches Lila. Sehr schnell wurde es dunkel und gerade zu Hause angekommen, begrüßten uns die Wolken mit einem eisigen Hagelschauer.

Die alltägliche Schwierigkeit besteht darin, den Hund am Ende der Runde dazu zu bringen, nicht jedes Mauseloch auf Inhalt zu prüfen. Bei um die tausend Löcher kann sich Frauchen ansonsten bei intensivem Kontrollgang schon mal die „Beine in den Bauch“ stehen. Das ist nicht lustig, wenn es anfängt zu regnen oder zu hageln.

30. Weihnachtsmarkt in Weeze

Wo liegt Weeze?

Am Niederrhein, zwischen Goch und Kevelaer!                                    Viele glauben, Weeze sei ein Vorort von Düsseldorf, weil der Flughafen in Weeze von „Ryanair“ als Flughafen-Düsseldorf (Weeze) beworben wurde (Entfernung D’dorf-Weeze cirka 90 km). Die Weezer selber bezeichnen sich manchmal ironisch als Vorort von Amsterdam und wollen damit nicht zuletzt ihre Verbundenheit mit den Niederlanden zum Ausdruck bringen.

Na ja, wenn die in ihrem Dialekt loslegen, kann man das schon für Niederländisch halten.

Der Flugplatz „gehörte“ früher den „Tommys“, also den Engländern, der RAF ab 1953. Als die aus Deutschland abgezogen waren, lagen Flugplatz und Gebäude erst einmal brach, und man suchte nach Verwendungszwecken. Am 1. Juni 1999 wurde die Landebahn gesperrt. Entgegen den Planungen kam der Flugbetrieb für fast vier Jahre zum Erliegen. Heute ist der Flughafen einer der wichtigen in Deutschland für „Billigflieger“. Weeze hat wahrscheinlich einen kleinen Konjunkturaufschwung genossen. Die englischen Soldaten, die vor Jahren noch in Weeze wohnten hinterließen nicht nur das Flugplatzgelände. Die Offizierswohnungen waren außerhalb dieses Areals, nahe der Ortsmitte. So gibt es heute noch zwei seltene Straßennamen in Weeze, die „London Street“ und den „York Way“. Wer eine ausgefallene Adresse sucht, da gibt es sie. Oder kennen Sie andere Städte in Deutschland mit exotischen Straßennamen?

In diesem Weeze gab es am 1.12.2012 den 30. Weihnachtsmarkt. Ein kleiner „Zoo“ in der Mitte der Fußgängerzone interessierte besonders die Kleinen, die Großen konnten sich an der zahlreichen Ständen sattsehen und sattessen, denn wie üblich wurde nicht mit Ständen gespart, die für das leibliche Wohl sorgen. Hier ein paar Impressionen:

 

 

„Michael Jackson“ getroffen

„Michael Jackson“ getroffen

In der Overbergschule in Reken habe ich heute „Michael Jackson“ getroffen.

Mit bürgerlichem Namen heißt er Febija Salimovic und hat an seiner Schule eine Tanzgruppe zusammengestellt. Heute haben sie ihr Können auf der Bühne aufgeführt. Beachtlich. „Vielleicht bewerbe ich mich noch bei Dieter Bohlen“, so Febija. Da hätte er mit seinem Talent sicher gute Aussichten.

00228…

Da hat sich jemand „geschnitten“

Anrufe in Abwesenheit:
Da versucht mich doch jemand reinzulegen. Nummer 002287698550 sieht doch erstmal ganz harmlos aus. Wer nur so denkt 02287… ist doch irgendwo in NRW, der irrt. Bei Recherche stellt sich raus 00228 ist die Vorwahl von Togo. Ja, da kann es schon etwas teurer werden, wenn man aus versehen zurückruft. Ich hab vorsichtshalber die Nummer in meine Negativliste eingegeben und alle Rufe nach 00228 gesperrt.

Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem, op. 45

Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem, op. 45

Himmlisches Konzert in der Probstei-Kirche St. Remigius
Lieben Sie Brahms? Nach dem großartigen Konzert am Freitag gab es Viele, die die Frage wahrscheinlich mit „Ja“ beantwortet hätten.
Borken. (csp) „Ein deutsches Requiem“ erklang am Freitagabend in der herrlichen Kulisse der Probstei-Kirche St. Remigius. Fast bis auf den letzten Platz ausverkauft, lauschten die Zuhörer dem Probstei-Chor St. Remigius und dem Deutschen Radio Kammerorchester unter der Leitung von Thomas König. Der erfahrende Laienchor hatte dieses wuchtige Werk lange einstudiert. Sabine Schneider (Sopran) und Virgil Mischok (Bariton) fügten sich als Solisten perfekt in das Ensemble ein.
Der 82 frau- und mannstarke Chor harmonierte wunderbar mit dem professionellen Orchester in Originalbesetzung und trat an keiner Stelle zu laut hervor oder war zu leise, eine gekonnte Leistung und der Lohn für wochenlange intensive Proben. Das grandiose Brahmswerk wurde in keiner Weise in seiner Authentizität durch Weglassung bestimmter Instrumente oder einem zu kleinen Chor beeinflusst. Nicht zuletzt das einfühlsame Kammerorchester, das sich scheinbar mühelos leicht zu dirigieren ließ, trug zum Gelingen der Aufführung bei.
Clara Schumann, die glaubte, nicht die rechten Worte zu finden, schrieb damals an Brahms:“ Dein Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“ Besser kann man die Aufführung am Freitag kaum beschreiben, außer knapper und moderner, wie es ein älterer Herr nach der Aufführung tat. Auf die Frage, ob es ihm gefallen habe, antwortete er ganz jugendlich: „Einfach geil! Großartig. Da kann man die Musiker nur loben.“